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DDIV_02_2013

POLITIK & AKTUELLES 16 DDIVaktuell 02|13 BW: Wohnraumförderung 2013 auch für WEGs Zum Jahresbeginn ist in Baden-Württemberg die Wohnraum- förderung 2013 in Teilen in Kraft getreten – mit deutlich verbes- serten Konditionen für die Darlehensnehmer. Die Förderung des Kaufs und Erwerbs von Wohneigentum richtet sich weiterhin vor allem an Familien mit Kindern, die festgelegte Einkommensgren- zen nicht überschreiten. Der mit dem Landeswohnraumförderungsprogramm 2012 erst- mals eröffnete Zugang von Wohneigentümergemeinschaften zu Angeboten der KfW stieß auf großes Interesse und wird auch 2013 weiter angeboten. Die landesseitig durch eine Bürgschaft gegen- über der L-Bank abgesicherten Kredite können zur Finanzierung energieeffizienter Sanierungen, künftiger Nutzung erneuerbarer Energien oder zum altersgerechten Umbau der Wohnungen ein- gesetzt werden. Die Unterstützung der Wohnungseigentümerge- meinschaften wird intensiviert, indem die bereits zinsvergünstig- ten Darlehen des Bundes in einzelnen Programmteilen durch das Land noch weiter verbilligt werden. Der Schwerpunkt der Landesförderung zielt auf die Schaffung neuen Mietwohnraums und die energetische Sanierung sowie altersgerechte Modernisierung von Wohnungsbeständen. Ziel ist, die Wohnsituation für einkommensschwächere Haushalte in Groß- und Universitätsstädten, Hochschulstandorten und allge- mein in Verdichtungsräumen zu verbessern, indem miet- und belegungsgebundene Wohnungen für diese Haushalte zur Verfü- gung gestellt werden. Es soll damit ein Angebot an neuen Woh- nungen geschaffen werden, deren Kaltmiete 33 Prozent unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Auch diese Programmteile wurden durch eine höhere Zinsverbilligung verbessert. Zusätzlich ist eine um zehn Jahre längere Festschreibung dieser Verbilligung möglich: bis zu 25 Jahre können vereinbart werden. Damit wird den Wohnungsbaugesellschaften die Finanzierung von Bauvorha- ben wesentlich erleichtert. www.l-bank.de Foto:©karamysh/Shutterstock.com;Shutterstock.com Flächenverbrauch: 116 Fußballfelder täglich In Deutschland wird kräftig gebaut. Laut Statistischen Bun- desamt (Destatis) hat die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2011 insgesamt um 2,5 Prozent oder 1182 Quadratkilometer zugenommen. Das entspricht einer Fläche von 81 Hektar, das sind rund 116 Fußballfelder, die täglich verbaut wurden. Im Vergleich zu den Vorjahren nahm vor allem die Gebäude- und Freifläche zu, zu der neben Gebäuden auch untergeordnete Flächen, wie Vor- und Hausgärten sowie Stellplätze, zählen. Diese bebaute Fläche stieg in Deutschland von 2007 bis 2011 um insgesamt 382 Quadratkilometer. S Umfrage: Zwei Drittel der Haushalte leiden unter Schimmel Schimmelpilze sind in deutschen Wohnungen ver- breiteter als allgemein angenommen. Dieses Ergebnis zeigte eine Umfrage von test.de unter 4000 Perso- nen. Über zwei Drittel der Befragten bestätigten ei- nen Schimmelbefall oder einen dringenden Verdacht auf Schimmelpilze. Im Detail gaben 60 Prozent der Befragten an, dass es in ihrer Wohnung einen Schim- melpilzbefall gibt. 8 Prozent bestätigten, dass es ver- dächtige Flecken oder Schimmelgeruch gebe. Bei der Hälfte der Befragten befindet sich der Schimmel im Badezimmer (58 Prozent der Befragten), dicht gefolgt vom Schlafzimmer (40 Prozent).

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