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DDIV_02_2013

POLITIK & AKTUELLES 12 DDIVaktuell 02|13 mit der Verlängerung der Prüffrist zu einer deutlichen Erleichterung für Wohnungs- unternehmen und Immobilienverwalter. Weiteres zu diesem Thema lesen sie auf der Seite 36 und 37. Viele Schornsteinfegerarbeiten können frei vergeben werden Seit Beginn des Jahres können Verwal- ter und Eigentümer das Messen, Keh- ren oder Reinigen von Feuerstätten frei vergeben. Die bisherige Bindung an den Bezirksschornsteinfegermeister entfällt. Allerdings gilt zu beachten, dass der Be- zirksschornsteinfeger sich automatisch um pünktliche und vorschriftsmäßige Kehrar- beiten und CO2-Messungen kümmert. Wer einen externen Fachmann beauftragt, ist künftig selbst für die Einhaltung der Fristen verantwortlich. Für bestimmte Aufgaben allerdings ist der Bezirksschornsteinfegermeister weiterhin ausschließlich zuständig. Er ist verantwort- lich für die Feuerstättenschau, die Besichti- gung aller Feuerungsanlagen eines Gebäu- des und deren Prüfung auf Betriebs- und Brandsicherheit. Ihm allein obliegt die Bauabnahme von Feuerstellen und er ist verantwortlich für die Dokumentation aller Informationen, Messwerte und Prü- fungsergebnisse der ihm unterstellten Feu- erungsanlagen. Ab September: Umsatzsteuervoran- meldung nur elektronisch möglich Seit 1. Januar gilt bundesweit die Ände- rung der Steuerdaten-Übermittlungsver- ordnung. Umsatzsteuer-Voranmeldungen, der Antrag auf Dauerfristverlängerung so- wie die Anmeldung von Sondervorauszah- lung müssen nun authentifiziert mit elek- tronischem Zertifikat übermittelt werden. Dafür wird ein elektronisches Zertifikat benötigt, das über eine einmalige Regis- trierung im ElsterOnline-Portal erhältlich ist. In der Übergangsfrist bis Ende August werden auch noch Abgaben ohne Authen- tifizierung akzeptiert. Ab 1. September ist die Authentifizierung allerdings für alle bindend – auch viele Vermieter und Ver- walter sind davon betroffen. Bundesrat will Kapitalanleger besser schützen Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht, mit dem Kapi- talanleger besser geschützt werden sollen. Sollte die Regelung verabschiedet wer- den, müssen Eigentümer und Notare den Kaufvertrag privaten Immobilienkäufern künftig zwei Wochen vor der Beurkun- dung zukommen lassen. Die eingeräum- te 14-Tage-Frist soll potenziellen Käufern ausreichend Zeit geben, um den Vertrags- text und mögliche Risiken zu prüfen. Die Änderungen des Beurkundungsgesetzes soll Anleger in Zukunft vor so genannten Schrottimmobilien in entlegenen Städten, zu überhöhten Preisen und überteuerten Hypothekenkrediten schützen. Zusätzliche Förderung für energetische Sanierung erhältlich Seit Mitte Januar fördert die KfW die energieeffiziente Sanierung von Gebäu- den mit weiteren Zuschüssen in Höhe von insgesamt 300 Millionen Euro jähr- lich. Die zusätzliche Förderung wurde von der Bundesregierung initiiert, nachdem die geplante steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen im Dezember im Vermittlungsausschuss ge- scheitert war. Die KfW fördert mit dem Programm „Energieeffizient Sanieren“ auch Eigentü- mer von selbst genutzten oder vermie- teten Eigentumswohnungen und WEGs (mit natürlichen Personen als Wohnungs- eigentümer), die ihre Wohnungen und Häuser energieeffizient sanieren. Durch die zusätzliche Förderung erhöhen sich die Investitionszuschüsse um 2,5 Prozent, zum Teil sogar um 5 Prozent. Maximal werden 18.750 Euro pro Wohneinheit bezuschusst. Die neuen Zuschussbeiträge gelten auch für Anträge, die seit dem 20. Dezember 2012 bei der KfW eingegangen sind. Seit März hat die KfW zudem ein neues Kreditprogramm zur Förderung von Hei- zungen auf Basis erneuerbarer Energien ins Leben gerufen. Zinsgünstige Kredite von bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit können in Kombination mit Zuschüssen aus dem Marktanreizprogramm des Bun- desamts für Wirtschaft und Ausfuhrkon- trolle (BAFA) in Anspruch genommen werden, beispielsweise für den Einbau von thermischen Solarkollektoren, Biomasse- anlagen oder Wärmepumpen. Foto:©Shutterstock.com

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