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DDIV 01_2015

AUSTAUSCHPFLICHT FÜR VERALTETE HEIZKESSEL Heizkessel, die vor 1985 erbaut wurden oder seit mehr als 30 Jahren in Betrieb sind, müssen ab diesem Jahr stillgelegt oder ausgetauscht werden. Das schreibt die derzeitige Energie- einsparverordnung (EnEV 2014) vor. Betroffen sind vor allem Konstanttemperatur-Heizkessel, die die Temperatur nicht nach der gefragten Heizleistung anpassen. Bei Nichtaustausch kann ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro fällig werden. Un- berührt bleiben effiziente Brennwert- und Niedertemperatur- Heizkessel mit einem besonders hohen Wirkungsgrad. Auch Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern, die von den Eigentümern seit 1. Februar 2002 selbst genutzt werden, sind von der Pflicht ausgenommen. Bei einem Eigentümerwechsel gilt eine Übergangsfrist von zwei Jahren. Rauchwarnmelder in Baden- Württemberg und Hessen bindend Während in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt das letzte Jahr der Übergangsfrist zur Nachrüstung von Rauchwarnmeldern in Bestandsbauten begonnen hat, müssen die Geräte in Baden-Württemberg und Hessen bereits installiert sein. Die Bauverordnungen der jeweili- gen Länder geben Auskunft darüber, welche Räume mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden müssen und wer für die Installation und Wartung zuständig ist. Umfassende Artikel zu Pflichten, Fristen und Empfehlungen erschienen in DDIVaktuell 04/2014, S. 24 sowie 07/2014, S. 34. Pkw-Verbandskästen Ab 2015 müssen Verbandskästen in Pkw der geänderten DIN 13164 entsprechen. Danach gehören ab sofort zwei Feucht- tücher zur Hautreinigung und ein 14-teiliges Pflaster-Set zur Grundausstattung. Ein Austausch noch gültiger Verbandskästen ist nicht erforderlich. Briefporto Deutsche Post Seit 1.1.2015 gilt ein verändertes Porto für den Versand von Briefen. Das Entgelt für den nationalen Standardbrief bis 20 Gramm erhöht sich um 2 Cent auf 0,62 Euro. Gleichzeitig sinkt der Preis für einen Kompaktbrief bis 50 Gramm im natio- nalen Versand um 5 Cent auf 0,85 Euro. Beiträge zu Kranken- und Rentenversicherung Im neuen Jahr ändert sich der gesetzlich vorgeschriebene Bei- tragssatz für die Krankenversicherung: Er sinkt von 15,5 auf 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens. Arbeitgeber und Arbeitneh- mer teilen sich den Beitragssatz paritätisch mit jeweils 7,3 Prozent. Ob und in welchem Umfang sich deshalb der Krankenversiche- rungsbeitrag verringert, hängt von den Festlegungen der jewei- ligen Krankenkasse ab. Sollten einzelne Krankenkassen mit den Beiträgen nicht auskommen, dürfen sie vom Arbeitnehmer einen Aufschlag verlangen. In der gesetzlichen Rentenversicherung sinkt der Beitragsanteil des Arbeitnehmers um 0,1 Prozentpunkte auf 9,35 Prozent. Der Arbeitnehmerbeitrag zur gesetzlichen Pflege- versicherung steigt um 0,15 Prozentpunkte auf 1,175 Prozent. Kirchensteuer 2014 wurden alle Banken gesetzlich verpflichtet, zu prüfen, ob für ihre Kunden eine Kirchensteuerpflicht besteht. Sofern bei dieser Prüfung eine Kirchensteuerpflicht erkannt wird, erfolgt der Kirchensteuereinbehalt ab dem 1. Januar 2015 automatisch. Wohnungseigentümergemeinschaften und damit Rücklagen und Hausgeldkonten sind von der Umlage befreit. Ausführliche In- formationen in DDIVaktuell 06/2014, S. 43. UND DAS ÄNDERT SICH AUCH ÖKODESIGN-RICHTLINIE KOMMT Nach der Ökodesign-Richtlinie für energieverbrauchende und energieverbrauchsrelevante Produkte (ErP) müssen Wärmeerzeu- ger, Speicher und Warmwasserbereiter ab September 2015 höhere Anforderungen an die Energieeffizienz erfüllen. Die europaweite Verordnung gilt für Gas-, Öl- und Stromheizungen sowie Heizun- gen auf Basis von Wärmepumpen oder Kraftwärmekopplung und Kombinationsheizungen mit integrierter Warmwasserbereitung. Die Hersteller sind zudem verpflichtet, die Energieeffizienz der Geräte mit einem Label ähnlich wie bei Kühlschränken anzuzeigen. Detaillierte Auskunft finden Sie in DDIVaktuell 08/2014 S. 16 ff. STRABAG Residential Property Services GmbH Heerstraße 24,14052 Berlin Tel. +49 30 200508-300 nachfolger@strabag-rps.de Sie möchten die Betreuung Ihrer Kundinnen und Kunden auch künftig in erfahrene und vertrauenswürdige Hände geben? STRABAG Residential Property Services betreut seit 20 Jahren rund 24.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten im Auftrag von Wohnungseigentümer- gemeinschaften und Investoren. Mit mehr als 150 betreuten Wohnungseigen- tümergemeinschaften gehören wir zu den Marktführern für WEG-Verwaltung in Berlin. Wir sind deutschlandweit an der Übernahme von Verwaltungsunter- nehmen interessiert. Nachfolger gesucht? Hans-Georg Kranz Geschäftsführer Ingo Hackforth Geschäftsführer Tel. +4930200508-300

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