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DDIV 01_2015

01|15 DDIVaktuell 3 POLITIK & AKTUELLES Zinsen für Immobilienkredite weiter auf Rekordtief Die Europäische Zentralbank setzt die Politik des billigen Geldes fort und hat zum Jahresende den Leitzinssatz bei 0,05 Prozent belassen. Die Zinssätze für zehnjährige Im- mobilienkredite sind derzeit für rund 1,65 Prozent effektiv erhältlich. Für eine Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich ein Darlehen über knapp 330.000 Euro aufnehmen. Experten rechnen damit, dass die Finanzierungsbedingungen kurzfristig günstig bleiben. 5,2 Prozent mehr Wohnungen Von Januar bis September 2014 wurde in Deutschland der Bau von 212600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 5,2 Prozent oder 10400 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Der im Jahr 2010 begonnene Aufwärtstrend bei den Baugenehmigungen im Wohnungsbau setzte sich damit weiter fort. In reinen Wohngebäuden wurden in den ersten neun Monaten 2014 insgesamt 184200 Neubauwohnungen genehmigt, das waren 3,9 Prozent mehr als im Vorjah- reszeitraum. Von dieser Zunahme profitierten allein Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+9,8 Prozent), bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist der Trend rückläufig. I Immer mehr Single-Haushalte Im Jahr 2013 gab es in Deutschland 16,2 Millionen Haushalte, die ausschließlich von einer Person be- wohnt wurden. Damit waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) von allen 39,9 Millionen Haushalten rund 41 Prozent Einper- sonenhaushalte. Vor 20 Jahren lag der Anteil noch bei 34 Prozent. Das zeigen die Ergebnisse des Mikro- zensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. DEMOGRAFISCHER WANDEL SCHAFFT WOHNBEDARF Das Institut für Bauforschung e.V. Hannover hat im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e.V. im Rahmen einer Metastudie 14 ausgewählte wissenschaftliche Untersuchungen auf der Basis konkreter Kriterien zum demografischen Wandel und deren Auswirkungen auf das Wohnen und den künftigen Wohnbedarf vergleichend gegenübergestellt. Der Fokus der Analyse liegt auf den selbstnutzenden Eigentümern, die mit 15,6 Millionen Woh- nungen 40 Prozent des Wohnungsmarktes repräsentieren. Ein zentrales Ergebnis der Analyse: Für die nächsten 15 bis 20 Jahre ist mit einer erheblichen Versorgungslücke an barrierefreien bzw. altersgerechten Wohnungsangeboten zu rechnen. 2025 werden mindestens zwei Millionen seniorengerechte neue Wohnungen gebraucht – bis dahin pro Jahr mindestens 100000. Darüber hinaus sind neue Wohn-, Betreuungs- und Pflegeformen entsprechend den vielschichtigen Bedürfnissen der Älteren zu berücksichtigen. DDIV ab sofort im BID-Vorstand Als ständiges Mitglied im Vorstand der BID Bundesarbeits- gemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland wurde DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler benannt. In dieser Funktion gestal- tet Heckeler künftig aktiv die politische Ausrichtung der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft sowie deren inhaltli- che Positionen mit und vertritt neben den Anliegen des DDIV ab sofort auch die Verbände vdp und bsi. So werden Anliegen und Interessen professioneller Unternehmen der Haus- und Immobilienverwaltung stärker als bisher in der BID repräsentiert: die Professionalisierung der Branche und der nachhaltige Verbraucherschutz in der Woh- nungsverwaltung. Auf Initiative des DDIV arbeiten die zuständigen Ministerien mit Hochdruck an einem Entwurf zur Einführung von Mindestqualifikationen und Versiche- rungspflichten für treuhänderisch tätige Verwalter. In der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirt- schaft Deutschland sind die Verbände BFW, bsi, DDIV, GdW, ivd, vdp, und ZIA organisiert, um die gemeinsa- men inhaltlichen Positionen stärker in der Öffentlichkeit zu vertreten. Gegenüber der Politik und Wirtschaft versteht sich die BID als durchsetzungsfähiger Partner in immobilienwirtschaftlichen Belangen. Foto:©AndreyPopov/Shutterstock.com Wolfgang D. Heckeler

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