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DDIV 01_2014

VERWALTUNG & FINANZEN 54 DDIVaktuell 01|14 Im Vergleich zur gesamten Unternehmenslandschaft in Deutschland scheint die Branche der Wohnungswirtschaft gut im Umstellungsplan zu liegen. Wohl auch, weil die maßgeblichen Systemanbieter hier rechtzeitig ihre Hausaufgaben gemacht haben. Der Autor JÖRG MATHEIS Der im Geschäftsbereich Wohnungswirtschaft der Aareal Bank Tätige ist für interne und externe Kommu- nikation von Produkten und Leistungen zuständig. www.Aareal-Bank.com Trotz Fristverlängerung – der SEPA-Countdown läuft Die genauen Zahlen liegen noch nicht vor. Aber in den Monaten Dezem- ber und Januar sollte sich – gemessen an den bisherigen Werten – ein vielfach höheres Aufkommen an SEPA-Zahlungen zeigen. Zeigen müssen, denn ab 1. Febru- ar wird es keine Alternative mehr geben. Betrachtet man den Anteil der SEPA- Zahlungen in Deutschland im dritten Quartal 2013, wirkte das Umstellungs- engagement der hiesigen Unternehmen ernüchternd: Laut EZB-Statistik waren gerade einmal 0,6 Prozent der einge- reichten Lastschriften und 14 Prozent der Überweisungen auf SEPA-Zahlwegen versandt worden. Die Wohnungswirtschaft ist insgesamt gut vorbereitet Bei der Aareal Bank, die mit weit über 2700 wohnungswirtschaftlichen Geschäftspart- nern einen bedeutenden Teil des Zahlungs- verkehrs der Branche abwickelt, kommt man auf wesentlich beruhigendere Werte: Deutlich über die Hälfte aller angewiesenen Zahlungen werden im Kontoführungssystem als SEPA-Zahlungen angewiesen. Bereits Anfang November lag der SEPA-Anteil an Lastschriften bei über 50 Prozent, noch hö- here Werte hatten die SEPA-Überweisungen von Mieten, Hausgeld etc. Für den überwiegenden Teil der noch nicht umgestellten Kunden gilt, dass deren Migrationstermin feststeht und Kom- plikationen aufgrund der bisherigen Erfahrungen kaum zu erwarten sind. Mit Komplikationen ist kaum zu rechnen Das liegt zum einen daran, dass die Systemanbieter der Branche und auch die Aareal Bank die betroffenen Anwendungen früh und umfassend auf die neuen techni- schen Anforderungen vorbereitet haben, aber auch daran, dass die Akteure der Bran- che sich frühzeitig für die notwendigen pro- jekthaften Erfordernisse sensibilisieren ließen. Aareal Bank-Kunden wurden beispielsweise schon seit Ende 2012 intensiv und regel- mäßig mit Anschreiben und Broschüren, in Workshops und individuellen Gesprächen informiert und bei der Umstellung begleitet. Versäumnisse jetzt nachholen Sollte der Vorschlag der EU-Kommission zur Fristverlängerung bis 1. August nicht durch- gehen, muss der Starttermin keine Panik verursachen. Wer sich noch nicht für einen Termin zur Umstellung entschieden hat, muss dringend Bank und Systempartner kontaktieren. In aller Regel wird man dort gut beraten und auch die erforderliche tech- nische Unterstützung erhalten, um die un- vermeidlichen Vorarbeiten einer Umstellung noch zu bewältigen. Dazu gehören etwa die Umstellung der Kundendaten auf IBAN/BIC, das Etablieren einer Mandatsstruktur für das Lastschriftverfahren und die entsprechende Kommunikation mit den Geschäftspartnern. Die Anpassung der IT und der internen Prozesse z.B. an die veränderten Vorla- gefristen für Lastschriften wird dabei ohne Zweifel auch das Einspielen eines neuen Software-Releases erfordern. DDIV-PUBLIKATION: Die SEPA-Umstellung ab 1. Februar 2014. Handlungsempfehlungen für Immobilienverwaltungen Die 70-seitige Broschüre enthält Musterschreiben, Anwendungstipps, Planung- und Umsetzungshilfen sowie Beiträge von Fachleuten aus Banken und Unternehmen, die relevante Verwalter ERP-Systeme an- bieten. Sie kann in gedruckter Form für 17,85 Euro bestellt werden und steht auch kostenlos zum Download als PDF zur Verfügung: www.ddiv.de > Service > Publikationen

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