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DDIV 01_2014

keine Einnahme dar. Das Geld ist der WEG im Wirtschaftsjahr ja nicht zugeflossen. Sie ist aber auch keine Ausgabe, da der Mittel- abfluss nicht durch Vorschusszahlungen der Eigentümer finanziert wurde (AG Düssel- dorf, 22.10.2012, 290a C 6117/12). §Teilzahlungen auf Instandhaltungsrücklage Ein Beschluss, nur teilweise gezahltes Geld zunächst als Beitragsleistung zur Rücklage zu verbuchen (§28 Abs.1 Satz 3 WEG), widerspricht der ordnungsgemäßen Ver- waltung (LG Köln, 13.12.2013, 29 S 95/12). §Sonderhonorare für Verwalter Eine Abrechnung muss nachvollziehbar und verständlich sein. Diesen Anforderun- gen genügt eine Jahresabrechnung nicht, wenn Sonderhonorare des Verwalters nicht erkennbar ausgewiesen sind. Dies gilt auch dann, wenn den Wohnungseigentümern nach den im Verwaltervertrag getroffenen Vereinbarungen bekannt sein müsste, dass dem Verwalter für verschiedene Tätigkei- ten Sonderhonorare zustehen (LG Karlsru- he, 27.07.2010, 11 S 70/09). §WEG-Jahres- vs. Betriebskostenabrechnung Der Umstand, dass eine wohnungseigen- tumsrechtliche Jahresabrechnung nicht als mietvertragliche Nebenkostenabrechnung geltend gemacht werden kann, führt zu keinem Schadensersatzanspruch des ver- mietenden Wohnungseigentümers gegen die Gemeinschaft (AG Erfurt, 14.08.2013, 5 C (WEG) 51/12). §Aufschlüsselung von Hausgeldzahlungen Die Gesamtabrechnung kann eine nähere Aufschlüsselung der im Abrechnungszeit- raum eingegangenen Hausgeldzahlungen in Hinblick auf die Abrechnungszeiträume enthalten, für die sie geschuldet waren. Weil die Jahresabrechnung eine reine Einnah- men- und Ausgabenrechnung darstellt, sind solche Angaben aber nicht zwingend erfor- derlich (BGH, 11.10.2013, V ZR 271/12). §Periodenfremde Zahlungen Die Jahresgesamtabrechnung für Wohnungseigentum ist nicht ungültig, wenn eine periodenfremde Zahlung vor- liegt, die zwar nicht als Schuld mindernde Einnahme in der Jahreseinzelabrechnung erscheint, jedoch in der erweiterten Be- standsrechnung als Teil der beschlosse- nen Jahresabrechnung ausgewiesen ist. Erfolgen Zahlungen nach dem maßgeb- lichen Stichtag, haben diese zwar bei der Ermittlung des Saldos außen vor zu blei- ben, führen aber zum Erlöschen der Ver- bindlichkeit. In der Jahresabrechnung ist grundsätzlich der Gesamtbetrag sämtli- cher periodenfremder Zahlungen anzuge- ben. Eine nähere Aufschlüsselung ist nicht notwendig. Die Erfüllung der Verbindlich- keit eines Eigentümers und die Einstellung dieser Zahlung in die Jahresabrechnung sind zu trennen. Für letztere ist einzig der tatsächliche Zugang auf dem Konto der WEG entscheidend. Die Prüfung der rech- nerischen Schlüssigkeit ist allein auf den Anfangs- und Endbestand der Bankkon- ten der WEG abzustellen (LG München I, 11.04.2013, 36 S 13242/12). §Einnahmen und Kontenabgleich Die Darstellung der Einnahmen sowie der Kontenabgleich sind ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Jahresgesamt- wie auch der Einzelabrechnung für Wohnungsei- gentum. Die Jahresabrechnung muss aus sich heraus verständlich und nachprüfbar sein: Auf Zusatzinformationen außer- halb der Abrechnung kommt es nicht an (AG Dortmund, 13.04.2012, 514 C 123/11).  Marktführende Gerätetechnik für Ihre Sicherheit  Installation sowie jährliche Inspektion und Wartung der Rauchmelder  Rechtssichere Dokumentation KALORIMETA AG & Co. KG Heidenkampsweg 40 20097 Hamburg Tel. 040 – 23775 - 0 Fax 040 – 23775 - 555 info@kalo.de · www.kalo.de „Der beste Rauchmelder- service für Ihre Sicherheit – dafür sorgen wir persönlich.“ Johannes Gutfleisch, Regionalleiter Süd und Rauchmelderexperte bei KALO §§

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