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DDIV 01_2014

01|14 DDIVaktuell 15 Viel erreicht haben der Dachverband und seine Landesverbände im vergangenen Jahr und damit die Bedeu- tung des Immobilienverwalters für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft deutlich gestärkt. DDIV zieht positive Bilanz für 2013 Breaking NEWS Eine verlängerte Übergangsfrist für das SEPA-Zahlungsver- fahren hat die Europäische Kommission in Brüssel am 9. Ja- nuar 2014 vorgeschlagen. Statt wie geplant zum 1. Februar soll die Umstellung auf das dann einzig zulässige Überwei- sungs- und Lastschriftverfahren erst zum 1. August 2014 endgültig erfolgen. Der Hintergrund: In den letzten Monaten zeigte sich, dass der Fortschritt der Umstellung in den insgesamt 33 betei- ligten Ländern durchaus unterschiedlich schnell vorangeht. Während Länder wie Finnland, Slowakei und Slowenien mit einer nahezu 100-prozentigen SEPA-Quote an der Spitze liegen, hinkt z. B. Deutschland, wo im Dezember 2013 gera- de mal 32 Prozent aller Überweisungen über SEPA getätigt wurden, noch hinterher. Lediglich 31 Prozent aller deut- schen Unternehmen und Vereine haben bisher die für das SEPA-Lastschriftverfahren notwendige Gläubiger-Identifika- tionsnummer bei der Deutschen Bundesbank beantragt. Für alle anderen könnte die Umstellung zum 1. Februar proble- matische Finanzengpässe mit sich bringen. Die Vorstände der Europäischen Notenbanken wie auch die Europäische Zentralbank sind strikt gegen die verlängerte Frist und planen, entsprechend auf die jeweilige Regierung ihres Landes Einfluss zu nehmen. Denn noch ist nichts ent- schieden. Um wirklich in Kraft zu treten, müssen auch das Europaparlament und die Länder-Finanzministerien dem Vorschlag der EU-Kommission zustimmen. Bis dahin gilt die bisherige Rechtslage: Nach der europäischen SEPA-Verord- nung von 2012 startet am 1. Februar 2014 der einheitliche europäische Zahlungsverkehr, so die Bundesregierung in einer Meldung vom 10. Januar 2014. EU-Kommission will SEPA-Frist verlängern Foto:©urfin/Shutterstock.com „Ein Vorteil für jeden einzelnen in der Branche professionell Tätigen,“ so DDIV-Präsident Wolfgang Heckeler. Die aktive Mitgestaltung der Bundespolitik, die regelmäßi- ge Teilnahme an Anhörungen und Gesprächen, in denen der Verband seine Positionen vertreten konnte, haben die öffentliche Wahrnehmung der verantwortungsvollen Tätig- keit deutlich erhöht. Auch die Präsenz in den Medien mit den relevanten Schwerpunktthemen hat dazu entscheidend beigetragen. Politisch trugen die Erwirkung eines Prüfantrags zum Daten- bankgrundbuch über Bundestag und Bundesrat sowie die Mitwirkung am Koalitionsvertrag Früchte. Die langjährige Forderung nach Mindestqualifikationen und Versicherungs- pflichten sind darin verankert, und eine explizite Regelung zur automatisierten Einsichtnahme ins Datenbankgrund- buch für Verwalter in Sicht. Zahlreiche Publikationen, Gutachten und praxisrelevante Broschüren wie zur SEPA-Einführung werden von vielen Unternehmen genutzt – ein gutes Zeichen dafür, dass der DDIV gezielt eine Berufsgruppe sinnvoll und richtig vertritt und begleitet.

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