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DDIV 01_2013

1 | 13 DDIVaktuell 53 „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt.“ An diesen Satz haben wir uns alle bereits gewöhnt – und nehmen ihn nicht mehr richtig ernst. Der Immobilien­ verwalter des Jahres 2012 jedoch lebt als eines von wenigen Unternehmen überhaupt dieses Motto. Dahinter steckt keine sozialromantische Vorstellung, sondern eine klare Erkennt­ nis: In Zukunft wird es in Deutschland einen Fachkräfteman­ gel geben. Die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens wird künftig von seinen Mitarbeitern abhängen. Die Berliner BWG­GSW hat dieses Problem erkannt und steuert bereits seit Jahren mit einer aktiven Personalmanagement­Strategie erfolgreich dagegen. Dahinter stecken vier Bereiche: > Übergreifende methodische und personale Kompetenzen sichern und entwickeln > Funktionsübergreifende Zusammenarbeit fördern > Fachliche Kompetenzen sowie Karriere­ und Entwick­ lungsmöglichkeiten sichern und ausbauen > Unternehmerische Verantwortung wahrnehmen und Selbstständigkeit stärken Die BWG will ihren Nachwuchs bestmöglich entwickeln und Mitarbeiter langfristig im Unternehmen halten. Dazu muss das Unternehmen für seine Mitarbeiter attraktiv sein. Deshalb investiert das Unternehmen in Personal. Auszubil­ dende werden intensiv betreut und bereits qualifizierte Nachwuchskräfte können ein zweijähriges Training­on­ the­Job nutzen, um praktische Erfahrungen zu sammeln, ohne gleich in das kalte Wasser geworfen zu werden. Seit Januar 2011 läuft das Pilotprojekt namens WEG­Assisten­ Preisträger des Wettbewerbs Immobilienverwalter des Jahres 2012 Die Professionalisierung der Verwalterbranche schreitet voran. Das gilt auch für die Betriebsführung. Das förderte der Wettbewerb Immobilienverwalter des Jahres 2012 mit seinem Motto „heute schon an morgen denken Perspektiven entwickeln – Potenziale fördern“ zutage. ten. Die Assistenten begleiten zwei Jahre lang erfahrene WEG­Verwalter und können so Schritt für Schritt die Auf­ gaben übernehmen. Ziel des Programms ist das eigenstän­ dige Arbeiten des Assistenten am Ende des Programms. So wird der Nachwuchs langfristig aufgebaut und die Kunden erhalten einen Verwalter, der bereits Berufserfahrung hat. Dass die BWG­GSW auch sehr flexibel auf die Bedürfnisse von Mitarbeitern und solchen, die es werden wollen, eingeht, zeigt das Folgende. Als sich eine Hochschulabsolventin der Fachrichtung Gesellschafts­ und Wirtschaftskommunikation mit Schwerpunkt Markenmanagement für Wohnimmobilien initiativ bewarb, konzipierte das Unternehmen kurzerhand das speziell auf die Bewerberin zugeschnittene Traineepro­ gramm Immobilienmanagement. Innerhalb von zwölf Mona­ ten durchlief die Absolventin mit dem Asset­ und Property Management, der Wohnungseigentumsverwaltung und der Baubetreuung alle Kerngeschäftsfelder und erhielt auch eige­ ne Aufgabengebiete. Anna Strohauer, die von Januar bis De­ zember 2011 als Immobilienmanagement­Trainee tätig war, sagt dazu: „Das Traineeprogramm wurde zu einer Erfahrung, die definitiv kein Studium hätte ersetzen können.“ Genauso wichtig wie die Nachwuchsförderung ist für die Ver­ waltung die Bindung und Motivation ihrer Mitarbeiter. Dreimal jährlich führen die Vorgesetzten mit ihren Mitarbeitern Leis­ tungsgespräche, in denen überprüft wird, ob die vereinbarten Ziele erreicht werden. Ist dies der Fall, wird die Leistung auch finanziell gewürdigt. Zur Motivation dienen zwei Mitarbeiter­ events pro Jahr, mit denen sich das Unternehmen ausdrücklich bei seinen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit bedankt. Flexible Arbeitszeitmodelle machen die BWG für Famili­ en sehr attraktiv. Allerdings profitieren auch alle anderen

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