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DDIV 01_2013

1 | 13 DDIVaktuell 47 Software die Verwaltertätigkeit verein- facht. Von Workflow bis Consulting Bei der Koordination der Arbeitsabläu- fe zeigt sich die Professionalisierung der Verwalterbranche, vor allem beim Work- flow. „Alles was bei mir mehr als einmal vorkommt, wird als Vorlage angelegt.“ So beschreibt Software24-Geschäftsführer (Win-Casa) Uwe Fernengel die Arbeits- weise vieler seiner Kunden. Deshalb bie- tet der Hersteller in seinem CRM-Modul eine Workflow-Steuerung an. Diese Vorlagen bestehen aus Aufgaben in be- stimmter Reihenfolge und beschreiben so exakt den Arbeitsfluss. Einen Schritt weiter geht Domus. Die Bayern bieten darüber hinaus Consulting-Leistungen an. Geschultes Personal unterstützt die Kunden bei der Definition von Prozes- sen. Hawobe-Geschäftsführer Detlef M. Hartmann (HV 3000) ist anderer Mei- nung. Er hat seine Zweifel, „ob die Work- flowsteuerung wirklich viel gefordert wird. Im Einzelfall sicher ja, in der Masse nein“. Auch Martin Böhmer von Intex Publishing (Immoline) glaubt nicht, dass seine Zielgruppe (kleine und mittlere Verwalter) sich für Workflow-Steuerung interessiert. Ein weiterer Trend geht zur mobilen – oder doch zumindest teilweise mobilen – Verwaltung. Bislang hatten vor allem Immobilienmakler ihr Büro in Form des Smartphones oder Tablet-PCs immer da- bei. Nun greift diese Entwicklung auch auf die Verwalter über. Einige Anbieter wie Aareon, UTS und Domus bieten dafür sogar eine eigene Cloud an. Da- bei werden die Daten in Firmeneigenen Server-Farmen gespeichert. Auch Haufe Lexware sieht Vorteile in der flexiblen Nutzung mobiler Endgeräte in Zusam- menhang mit Verwaltungs-Software. Die reine Webbasierte Anwendung sieht man in der Branche mehrheitlich hingegen noch nicht. Die Hersteller sprechen von einer „Hybridisierung der Software“. Die Buchhaltung findet nach wie vor im Büro statt, aber für Objekt- begehungen, Vermietungen und andere Außer-Haus-Termine gibt es mobile Lö- sungen. Auch das gehört zur Prozessop- timierung. Wenn der Verwalter bereits vor Ort alle wichtigen Daten ins Sys- tem eingeben kann, spart das deutlich Zeit. Entwicklungen machen Verwalten effizienter Die zunehmende Mobilität führt fast zwangsläufig zu weiteren neuen Entwick- lungen. Nahezu alle aktuellen mobilen Endgeräte werden per Touchscreen be- dient. Das erfordert in Zukunft auch von den Verwaltungsprogrammen eine kom- Weil das Verwalten von Immobilien komplexer geworden ist, steigt die Kundennachfrage nach Support und Zusatzmodulen. plett neue Bedienoberfläche. Eine weite- re Herausforderung ist, dass mobile und stationäre Geräte auf die gleiche Weise bedienbar werden müssen, damit sich die Anwender nicht an eine unterschiedliche Bedienung gewöhnen müssen. Zuneh- mend nachgefragt werden auch Bewirt- schaftungsanalysen. Einige Anbieter bieten bereits Module an, mit denen sich Kenn- zahlen oder Betriebskosten vergleichen lassen. Damit ist klar, wohin die Entwick- lung in den nächsten Jahren geht: Mehr Workflow, mehr Mobilität und mehr Be- nutzerfreundlichkeit sowie aktuelle Kenn- zahlen werden das Verwalten effizienter machen. für verschiedene Betriebs- systeme, wie Windows, OS (Mac), Android und iOS (iPhone). „Zentralisierung der Arbeitsabläufe durch arbeitserleichternde Mo- dule, online-Applikationen und Schnittstellen zu ande- ren Software-Systemen, die Arbeitsprozesse ergänzen“, fasst Christian Wenzlik von Domus den Trend zusam- men. Das belegt auch eine Umfrage, die das Europäi- sche Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobi- lienwirtschaft (EBZ) unter den Mitgliedsunterneh- men des Dachverbands Deutscher Immobilienver- walter (DDIV) durchge- führt hat. 74 Prozent der Befragten sind der Mei- nung, dass eine bessere Gas, Strom, Leerstandsmanagement – Reduzieren Sie Ihre Betriebs- und Verwaltungskosten. Transparenter und flexibler Abrechnungsservice

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