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DDIV 01_2013

Gebäude & TeCHNIK 22 DDIVaktuell 01 | 13 oder effizient?oder effizient? Schöngerechnet Mehr als ein Drittel der 2011 fertiggestellten Wohngebäude nutzt dem Statistischen Bundesamt zufolge erneuerbare Energien. Am häufigsten kommen Wärme- pumpen zum Einsatz, seltener Solarthermie, Holz, Biogas und Biomasse. Im Geschosswoh- nungsbestand hingegen kommen die Erneuer- baren bislang kaum zum Einsatz. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ver- langt, dass die Gebäudehülle von Neubauten thermisch relativ dicht sein muss. Weil durch die gedämmte Hülle deutlich weniger Wärme entweichen kann, muss insgesamt sehr viel weniger Heizenergie erzeugt werden. Des- halb können Neubauten mit regenerativen Systemen beheizt werden, die weniger leis- tungsfähig sind als konventionelle Heizungen. Hersteller wie Buderus, Vaillant und Viessmann bieten für gedämmte Gebäude Hybridsysteme, bestehend aus Wärmepumpe und (Bio-)Gas- Brennwertheizung. Bei diesen Systemen wird die Grundlast soweit wie möglich mit Erneuer- baren gedeckt. Steigt der Wärmebedarf darü- ber hinaus, wird der Bedarf mit fossiler Energie – meist Gas – abgedeckt. Fotos:©Gyuszkofoto/Shutterstock.com;RömerSolargrafik Erneuerbare Energien und Geschosswohnungen im Bestand passen bislang nicht so recht zusammen. Allenfalls in üppig geförderten und prestigeträchtigen Leuchtturmprojekten von Wohnungsunterneh- men findet man bislang die Öko-Energien. Und das hat seinen Grund: Oft bleiben die Hersteller noch den Nachweis der Wirtschaftlichkeit schuldig.

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