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DDIV 01_2013

Im BlIckpunkt 20 DDIVaktuell 01 | 13 Die Autorin GAbriele HeinricH Gabriele Heinrich ist geschäfts­ führendes Vorstandsmitglied der Verbraucherschutzorganisation wohnen im eigentum in Bonn. www.wohnen­im­eigentum.de Die Jahresabrechnung aus Verbraucherschutzsicht Die Jahresabrechnung, das ist mit großem Abstand Thema nummer eins im Veranstaltungs- angebot des Verbraucherschutzvereins wohnen im eigentum. Der leitfaden „Die Prüfung der Jahresabrechnung für Verwaltungsbeiräte“ wird sehr gut angenommen. Auch in der rechtsberatung des Vereins sind Fragen rund um die Jahresabrechnung ein Dauerbrenner. Wohnungseigentümer wollen wissen, was mit ihrem Geld pas- siert ist. eigentlich ist es Aufgabe der Jahresabrechnung, ihnen das zu sagen. Sie soll genaue Auskunft geben über alle einnahmen und Ausgaben, sie soll die liquidität der eigentümergemeinschaft (WeG), Kontostände, die entwicklung der instandhaltungsrückstellung darstel- len, rückstände ausweisen, die Vermö- gensentwicklung anzeigen. Gleichzeitig soll sie aber auch der rechtsprechung genügen, geordnet, übersichtlich, trans- parent und für jeden eigentümer nach- vollziehbar und verständlich sein. Das schließt sich zum Teil gegenseitig aus. eine Jahresabrechnung mit allen gefor- derten Angaben ist nicht mehr leicht verständlich und selbsterklärend. Dazu kommen laufend neue rechtliche Anfor- derungen, die expertenzirkel umsetzen, aber nicht in die breite tragen. Das er- gebnis: Die Zahlenwerke werden immer komplizierter. Auch wenn der Verwalter eine Jahresabrechnung nach allen re- geln der Kunst vorlegt, sind Wohnungs- eigentümer ohne kaufmännische oder Die Jahresabrechnung soll Wohnungseigentümern Aus- kunft darüber geben, was mit ihrem Geld passiert ist. lei- der tut sie das nicht immer. Foto:©AaronAmat/Shutterstock.com

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