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DDIV 01_2013

ber behandele Informationsansprüche der Verfahrensbeteiligten im Rahmen des § 133 II GBO immer noch so, wie sie althergebracht zu verstehen wären. Das werde der gewandelten Bedeutung der Infor- mationsfreiheit aus Art. 51 GG nicht mehr gerecht. Deshalb stellt für den Rechtsprofessor der Ausschluss der Immobilienverwalter aus der Gruppe der nach § 133 II GBO Einsichtsberechtigten einen weiteren Verstoß gegen das Grundgesetz dar, diesmal gegen Artikel 12 I, der besagt, dass alle Deutschen das Recht haben, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. „Das Gutachten bestätigt unsere Haltung zum Gesetzentwurf eindrucksvoll. Jetzt muss das Bundes- justizministerium handeln und seinen Entwurf soweit ändern, dass er wieder verfassungskonform ist.“, fordert DDIV-Präsident Heckeler. Der Gesetzgeber modernisiert mit dem sogenannten Daten- bankgrundbuch (DaBaGG) das Grundbuchverfahren und passt es aktuellen Erfordernissen an. Damit soll die Auskunftserteilung ef- fizienter und differenzierter werden. Dazu sind die für das Grund- buchverfahren zuständigen Bundesländer gemäß § 127 GBO-E ermächtigt worden, per Rechtsverordnung ein Datenbankgrund- buch einzuführen. In dem vorliegenden Gesetzentwurf verweigert das Bundesjustizministerium den Immobilienverwaltern bislang das Einsichtsrecht in das elektronische Grundbuch. Seit vielen „Als Ergebnis ist festzuhalten, dass der Ausschluss der Im­ mobilienverwalter aus der Gruppe der nach § 133 II GBO Einsichts­ berechtigten gegen Artikel 3 I GG (Grundgesetz) verstößt.“ Jahren fordert der DDIV bereits die Einsichtnahme in das elektro- nische Grundbuch. Politische Unterstützung zugesichert Bei einem parlamentarischen Abend Ende November (wir berichten ausführlich auf Seite 10) sicherten zahlreiche Abgeordnete der CDU/ CSU-Fraktion im Bundestag dem DDIV ihre Unterstützung zu und versprachen eine Prüfung des bestehenden Gesetzentwurfs. Die zertifizierte Software VS 3 ermöglicht es Immobilienverwaltern, die Ausfüh- rung von Verwalteraufgaben auf professionelle und effektive Weise abzuwickeln. Folgende Funktionalitäten für eine automatisierte Abwicklung der Geschäfts- prozesse des Verwalters werden von der hauseigenen Software unterstützt: Datenmanagement - Personendaten (z.B. Eigentümer, Mieter) - Objektdaten - Wohnungsdaten - freie Stammdaten - Umsatzdaten Gesamt- und Einzelabrechnung (inkl. § 35 a EStG) Wirtschaftsplan Teilintegrierte Heizkostenabrechnung (Datenaustausch mit Wärmemess- dienstleistern) Druckservice Jahresabrechnung inkl. Heizkostenabrechnung (Zusortierung) Plausibilitätsprüfung bei Be- und Abrechnungen Archivierung sämtlicher Auswertungen Software für die Immobilienverwaltung online – sicher, komfortabel und effektiv Dank permanenter Weiterentwicklung ist die für An- wender wartungsfreie Software immer auf dem aktuellsten Stand. Dadurch werden die sich regelmäßig ändernden gesetzlichen Anforderungen an eine Jahres- abrechnung berücksichtigt. Diese Programmpflege und Weiterentwicklung erfolgt ohne zusätzliche Kosten. Das Immobilienverwalter-Team der Hausbank steht für alle Bank- und Software-Leistungen gerne zur Verfügung und freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. Telefon: 089 55141-434 Mail: verwalter@hausbank.de

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