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Bildungspraxis 02_2016

Bundesverband Deutscher Berufsausbilder e.V. (BDBA) Interessenvertretung der Beruflichen Bildung Bundesverband Deutscher Berufsausbilder e.V. Bundesgeschäftsstelle Herr Offer-Heckmann Ottweiler Straße 12 • D-30559 Hannover Email info@bdba.de • Web www.bdba.de Werden auch Sie Mitglied im BERUFSAUSBILDER-VERBAND in Ihrem Bundesland! Nutzen Sie den Informationsaustausch unter Profis! Interessenvertretung der Beruflichen Bildung Werden auch Sie Mitglied im Unsere Ziele ›› Sozialer Status Berufsausbilder ›› Mitwirken bei Ausbildungsordnungen ›› Mitspracherecht in Bildungsfragen Sie erhalten ›› Interessenvertretung ›› Weiterbildungsangebot ›› Informationen aus 1. Hand Unsere Stärke sind unsere qualifizierten Mitglieder! 1 unverändert sind und ihnen keine Gelegenheit bieten, sich einzubringen. Die aktuelle Azubi-Generation liebt flache Hierarchien und schnelle Entscheidungen. Junge Leute erwarten, dass auf Augenhöhe mit ihnen kommu- niziert wird und möchten in der betrieblichen Ausbildung mitre- den. Dabei ist ihnen wichtig, dass auf ihre Individualität und ihre Wünsche eingegangen wird. Wie können Ausbildungsbe- triebe diese Erwartungen der Auszubildenden in ihr Aus- bildungskonzept einfließen lassen, sodass es für beide Seiten erfolgreich wird? Ein Weg dahin ist, die betriebliche Ausbildung schrittweise zur Mitmachaus- bildung umzugestalten. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass sie individuell, eigenständig und kompetenzorientiert ist und den Azubis Gestaltungs- spielräume lässt. 1. Individualität Die Stärken und Interessen- schwerpunkte Ihrer Auszubil- denden können Sie besonders gut nutzen, indem Sie die Ausbildungsstationen und -durchläufe individuell an den jeweiligen Auszubildenden anpassen. Dann gibt es keinen feststehenden Durchlaufplan mehr für alle Azubis eines bestimmten Berufs. Stattdessen werden die Stationen je nach Vorkenntnissen und Wünschen des Auszubildenden geplant – in Absprache mit ihm. Dies kann bedeuten, dass ein kaufmännischer Auszu- bildender länger in der Buchhaltung ist als ein anderer, dafür aber kürzere Zeit im Marketing. Es geht um eine flexible Planung, was den Ort und die Dauer der Praxisphasen betrifft. Die vorgeschrie- benen Inhalte aus der Ausbildungsordnung dürfen dabei natürlich nicht vernachlässigt werden. Aber die Flexibilität der Verordnung lässt den Betrieben hier durchaus Spielraum.

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